Beim Rettich-Cup auf der Reichenau hat sich ein Sportboot ganz an die Spitze schieben können. Pawel und Ewa Adamski, am Obersee mit einer First Class 8 unterwegs, konnten sich in der Yardstickgruppe 1 nach drei Wettfahrten mit der Serie 6, 3, 1 mit ihrer Majestic 24 gegen eine starke Konkurrenz aus 17 Booten durchsetzen.

Die siegreiche Majestic 24. Photocredit: Jollensegler Reichenau.
Zweites Sportboot wurde auf Platz vier die Streamline, die bei der letztjährigen Eisernen ganz weit vorne platziert war, und beim letzten Lauf wohl nur etwas vorsichtiger hätte starten müssen um sich mit einem ersten und zweiten Platz ganz vorne zu platzieren – bei so wenig Wettfahrten schmerzt ein OCS natürlich besonders.
Insgesamt waren noch vier 8m OD, eine Onyx, eine Esse und eine First Class 8 am Start. Der Blick auf die Sportboot-Szene am Untersee lohnt sich also!
es war wie immer eine nette Regatta, am Sonntag sogar mit gutem Wind. Der dritte Lauf hätte aber laut Ausschreibung nie stattfinden dürfen… und dass er dann auch noch mit Bahnverkürzung gestartet wurde, hat bei manchen für Verwirrung gesorgt… und der Onyx jenen Sieg gekostet, den die Streamline ihr schon geschenkt hatte… Da die Majestic aber wirklich gut gesegelt wurde, geht das in Ordnung
Auf dem Wunschzettel für nächstes Jahr stehen: a) Mehr teilnehmende Sportboote, gerne auch vom Obersee b) präzise und jedes Missverständnis ausschließende Ausschreibung und Segelanweisung.
Weder in der Ausschreibung noch in den Segelanweisungen stand etwas von maximaler Wettfahrtzahl. Aus diesem Grund geht der 2. Lauf am Sonntag absolut in Ordnung. Bahnabkürzung gab es aus dem Grund, da die Prognosen von schnell abflauenden Winden ausgegangen sind und nicht nur Sportboote am Rettich-Cup teilnehmen, sondern auch Yachten mit YST > 100.
zu a) wir würden uns sehr darüber freuen
zu b) Ausschreibung und Segelanweisungen müssten eben vor dem Start auch gelesen werden.
Ich segle zwar am Obersee finde aber, es ist absolut der richtige Weg nicht schon in der Ausschreibung die Anzahl von Wettfahrten zu begrenzen. Weder die Täglich noch die Gesamten.
Es reicht doch völlig „Streicher ab x gültiger Wettfahrten“.
Wie oft haben wir das schon gehabt, am Samstag hätte man 4, möglicherweise 5 Wettfahrten segeln können, musste aber wegen der Ausschreibung nach 3 Wettfahrten in den Hafen, mit dem Wissen, am Sonntag wird es sicher keinen Wind mehr geben.
Hallo Robi,
ein Zitat aus eurer Ausschreibung: “Wettfahrten: Es sind zwei Wettfahrten vorgesehen.
Samstag: Langstrecke für Yachten, Up & Down oder Dreieck für Jollen
Sonntag: Up & Down”
Lieber Wettfahrtleiter, damit gilt auch für dich: “Ausschreibung und Segelanweisungen müssten eben vor dem Start auch gelesen werden.” Oder sie durch eine offizielle Bekanntmachung der Wettfahrleitung rechtzeitig geändert werden.
Wenn es jemand darauf angelegt hätte, wäre die 3. Wettfahrt erfolgreich aus dem Ergebnis raus protestiert worden. Aber da der besondere Charme des Rettich-Cup ja darin liegt, dass es eine nette, nicht allzu bierernste Regatta ist, hat es niemand darauf angelegt. Und der Wind am Sonntag war ja wirklich schön, und alle wollten gerne segeln.
Schreibt doch nächstes Jahr einfach von vornherein in die Ausschreibung, dass am Sonntag bis zu zwei (oder drei) Wettfahrzen möglich sind. Das ist doch ohnehin besser als nur ein einziger Lauf am Sonntag.